Köln
Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16
50672 Köln
Tel 0221-914072 36
Fax 0221-914072 46

E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fortbildungssymbol-farbig-JPG

Aktuelles

Gleich in zwei Fällen an einem Tag hat der 12. Senat des Oberlandesgerichts Köln am 29.08.2019 bankfreundliche Urteile der Vorinstanzen zum Widerruf von Immobiliendarlehen geändert und die nachträgliche Widerrufsmöglichkeit bejaht. Die von Rechtsanwalt Strube vertretenen Verbraucher können sich nun endlich von ihren Immobiliendarlehen lösen und erhalten eine Nutzungsentschädigung.

Der Widerruf von Immobiliendarlehen treibt immer neue Blüten. Ein besonders dreistes Vorgehen der Kreissparkasse Heinsberg konnte eine von Rechtsanwalt Strube vertretene Vermietungsgesellschaft erst mit Hilfe des Oberlandesgerichts Köln stoppen. Die Kreissparkasse wollte 130.000 Euro an nach Widerruf gezahlten Raten einfach als "geschenkt" behalten. Und zusätzlich den Ablösebetrag kassieren, der zum Widerrufszeitpunkt offen war, nachdem die Rechtmäßigkeit des Widerrufs nach jahrelangem Streit gerichtlich bestätigt wurde. Begründung: Die Kunden hätten ja die Raten nach Widerruf ohne Murren und Vorbehalt weiter gezahlt, obwohl sie wussten, dazu nicht verpflichtet zu sein. 

Tausenden von Anlegern, die in den Kauf von Schiffscontainern investiert haben, drohen hohe Verluste, nachdem Mietzahlungen und Rückkäufe ausgeblieben sind. Wer Schiffscontainer auf Empfehlung von Banken und Sparkassen gekauft hat, sollte mögliche Schadensersatzansprüche umgehend prüfen lassen. Bereits 2008 gab es erste Warnhinweise in der seriösen Wirtschaftspresse, dass solche Anlagen sich nicht rechnen können.

Erfolgreich beendet werden konnte ein von Rechtsanwalt Strube geführtes Berufungsverfahren zum nachträglichen Widerruf einer Immobilienfinanzierung der SSK Solingen. Den Widerruf hat das OLG Düsseldorf in vollem Umfang bestätigt. Die Negativentscheidung der Vorinstanz wurde aufgehoben. Die bei Widerruf offene Forderung hat sich zudem um über 16.000 Euro Nutzungsentschädigung und über 5.000 Euro Bearbeitungsgebühr reduziert.

Banken-Wucher eindämmen und Rechtssicherheit für Verbraucher schaffen. Dies ist das Ziel des bundesweiten „Bündnis gegen Wucher“. Gegründet haben es die Verbraucherzentralen in Sachsen und Hamburg, das Institut für Finanzdienstleistungen (IFF) und der renommierte Hamburger Prof. Dr. Udo Reifner. Die Kanzlei STRUBE RECHTSANWALT unterstützt diese notwendige Initiative.

Das Oberlandesgericht Köln, Aktenzeichen 4 U 132/17, Beschluss v. 04.06.2018 hat zugunsten eines von Rechtsanwalt Strube vertretenen Mandanten bestätigt, dass die Sparkasse KölnBonn in Folge des rechtswirksamen Widerruf über 19.000 Euro an Nutzungsentschädigung zahlen muss. Auch die Kreissparkasse Köln wurde vom Landgericht Köln, Aktenzeichen 15 O 452/16 v. 21.12.2017 und 15 O 223/17 v. 30.05.2018 zur vorzeitigen Auflösung eines Immobiliendarlehens gezwungen. Es ging dabei um auch heute noch widerrufliche Darlehen mit dem Zusatz "Aufsichtsbehörde" in der Widerrufsinformation.