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Willkommen

Die Anwaltskanzlei STRUBE RECHTSANWALT  begrüßt Sie ganz herzlich. Meine Kölner Anwaltskanzlei finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu mir auf. Lernen Sie die Arbeit meiner Kanzlei kennen. Diese konzentriert sich auf 

  • Bankrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Vertreten werden bundesweit Verbraucher und Unternehmen gegen Banken und Sparkassen, nicht umgekehrt!

Forwarddarlehen können zehn Jahre ab Unterschrift unter die Forwardvereinbarung und nicht erst zehn Jahre ab dem Beginn der tatsächlichen, oft erst viele Jahre später beginnenden Zinsverlängerung gekündigt werden. Dies urteilt das Landgericht Bochum in einem von Rechtsanwalt Strube geführten Klageverfahren nach deren Kenntnis erstmals gegen eine Bank. Das Urteil ist rechtskräftig. Kunden, die beispielsweise 2006 ein Forwarddarlehen abgeschlossen haben, können demnach jetzt kündigen und sich günstige Zinsen sichern, statt sich von der Bank noch viele Jahre an dem Forwardvertrag festhalten zu lassen.

Forwarddarlehen schließen Verbraucher teilweise bis zu vier Jahren vor dem eigentlichen Auslaufen der Zinsvereinbarung ab. Sie sicheren sich so kalkulierbare Zinsen, wenn der erste Zinsabschnitt einer Immobilienfinanzierung zB nach zehn Jahren ausläuft. Tatsächlich handelt es sich bei dieser von der Kreditwirtschaft erfundenen "Zinsinnovation" um eine für den Kunden unkalkulierbare und riskante Zinserwartungswette. Denn kein Bankkunde kann tatsächlich abschätzen, ob die frühzeitige Forwardvereinbarung, die ihm die Bankprofis angetragen haben, einen Jahre später günstigen oder ungünstigen Zins gesichert hat. Derzeit stellen zahlreiche Kunden fest, dass sie angesichts der derzeitigen Niedrigzinden für Immobiliendarlehen besser vor Jahren die Finger von Forwardvereinbarungen gelassen hätten.

Um so wichtiger ist die Frage, ab welchem Zeitpunkt die Kündigung einer solchen Vereinbarung möglich ist.

Ein Beispiel: Hat der Kunde 2006 mit Wirkung ab 2010 eine Forwardvereinbarung geschlossen, hat er sich nach Meinung der Bank bis mindestens 2020 fest an die Bank gebunden. Nach Meinung von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE ist nach dem gesetzlichen Wortlaut der Kündigungsvorschriften jedoch bereits 2016 eine Kündigung möglich. Dieser Meinung hat sich das Landgericht Bochum, Aktenzeichen 1 O 68/15 nunmehr angeschlossen. Der Kunde geht also nicht bereits 2006 eine faktisch 14 Jahre andauerende Zinsbindung mit der Bank ein, sondern diese wird auf maximal 10 Jahre beschränkt.  

Die von Rechtsanwalt Strube erstrittene Entscheidung, die nach deren Kenntnis bundesweit erstmalig zur Kündigung eines Forwarddarlehens ergangen ist, hat grundsätzliche Bedeutung. Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können Forwarddarlehen nicht widerrufen werden, weil für eine reine Zinsverlängerung eines Immobiliendarlehens keine Widerrufsbelehrung notwendig ist. Der Kunde hat also nur die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen, um sich der überlangen Bindungswirkung und hohen, nicht mehr marktüblichen Zinsen zu entziehen.

 

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