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Willkommen

Die Anwaltskanzlei STRUBE RECHTSANWALT  begrüßt Sie ganz herzlich. Meine Kölner Anwaltskanzlei finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu mir auf. Lernen Sie die Arbeit meiner Kanzlei kennen. Diese konzentriert sich auf 

  • Bankrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Vertreten werden bundesweit Verbraucher und Unternehmen gegen Banken und Sparkassen, nicht umgekehrt!

Der MPC RENDITE-FONDS Leben Plus VII, zu dessen Zeichnung die damals noch nette Beraterin der COMMERZBANK AG dem von Rechtsanwalt Strube vertretenen Rentnerehepaar riet, sieht den Ankauf laufender deutscher Kapitallebens- und Rentenversicherungspolicen vor. Obwohl die als Zeugin gar nicht mehr so nette Beraterin allen Ernstes beteuerte, die Rentner sogar über das Risiko des Totalverlustes ihrer Ersparnisse aufgeklärt zu haben, schenkte das Landgericht Düsseldorf diesem Beraterlatein, dass im krassen Gegensatz zur Erinnerung der Anleger stand, keinen Glauben.

Der Fonds sieht eine Laufzeit von 16 Jahren ohne Kündigungsmöglichkeit vor. Einen funktionieren Zweitmarkt für solche Produkte, auf dem Gesellschaftsanteile zu realistischen Preisen verkauft werden können, gibt es nicht. Warum solche Produkte über 70 Jahre alten Rentnern angeboten werden dürfen, gehört zu den Mysterien des in Deutschland weitgehend unregulierten Grauen Kapitalmarkts.

Von den Risiken wurde nach der Schilderung der Anleger im Beratungsgespräch nichts erklärt. Die Beraterin, die inzwischen bei der COMMERZBANKAG weiter Karriere gemacht hat, schilderte dies anders. Wäre ihr zu glauben gewesen, hätte sich das Beratungsgespräch wesentlich um die Risiken des Produkts gedreht. Das niemand einen MPC RENDITE FONDS Leben plus verkaufen kann, wenn er das Produkt fortlaufend madig macht und die Anleger darauf hinweist, das ganze Geld könne verloren gehen, versteht sich eigentlich von selbst. Trotzdem kommt solche Beraterprosa bei machen Richtern an. Nicht so bei der Vizepräsidentin des Düsseldorfer Landgerichts. Die Aussage der COMMERZBANK-Beraterin fand sie "schematisch und nicht auf die konkrete streitgegenständliche Beratungssituation bezogen". Individuelle Reaktionen der Rentner etwas auf den Hinweis des Totalverlustes vermochte die Beraterin nicht zu benennen, was die Richterin bemerkenswert fand. Freut sich der Anleger, wenn er sein ganzens Geld verlieren kann? Ist er nicht wenigstens besorgt? Die Beraterin, die den Anlegern angeblich genug Zeit zum Nachdenken ließ, konnte sich an keine Nachfrage oder Reaktion erinnern. Dabei sollte das spontan in der Filiale zustande gekommene Gespräch angeblich zwei Stunden gedauert haben, was auch als unglaubwürdig gewertet wurde.

Das Ergebnis der Verurteilung der COMMERZBANK AG zeigt, dass auch bei schwieriger Beweissituation Anleger Erfolge erzielen können und nicht vor einem Streit mit der Bank wegen Falschberatung zurückschrecken müssen. MPC RENDITE FONDS Anleger, die von der COMMERZBANK AG mit verharmlosenden Anpreisungen in den Fonds gelockt wurden und nichts von Risiken bis hin zum Totalverlust erfahren haben, sollten sich von STRUBE RECHTSANWALT über Ausstiegsmöglichkeiten informieren lassen.

 

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