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Willkommen

Die Anwaltskanzlei STRUBE RECHTSANWALT  begrüßt Sie ganz herzlich. Meine Kölner Anwaltskanzlei finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu mir auf. Lernen Sie die Arbeit meiner Kanzlei kennen. Diese konzentriert sich auf 

  • Bankrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Vertreten werden bundesweit Verbraucher und Unternehmen gegen Banken und Sparkassen, nicht umgekehrt!

Der Gesetzgeber verpflichtet die Kreditinstitute, im Kleingedruckten Farbe zu bekennen, wie sie ihre Vorfälligkeitsentschädigung berechnen. Damit zeigen sich einige Banken überfordert. Sowohl der Bundesgerichtshof als auch das Oberlandesgericht Frankfurt/Main haben zwei Berechnungsvarianten als unklar formuliert gerügt. Folge: Dann darf gar keine Entschädigung verlangt werden. Es kann sich so auch bei bereits gezahlter Vorfälligkeitsentschädigung lohnen, die Berechnungsdarstellung im Kleingedruckten zu prüfen. Ist sie unklar formuliert, kann das Geld zurückgefordert werden. 

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 26.03.2020 zum Widerruf von Immobiliendarlehen führte sofort zu reißerischen Schlagzeilen. „Millionen Kreditverträge könnten aufgelöst werden“, tönte beispielsweise Börse Online. Prompt startete die Werbemaschinerie diverser Anwaltskanzleien durch. Der EuGH soll gar, so eine Kanzlei, „das gesamte deutsche Verbraucherkreditrecht auf den Kopf“ gestellt haben. Bei nüchterner Betrachtung der EuGH-Entscheidung stellt sich die Frage, ob nicht nach der zu erwartenden Welle neuer Gerichtsverfahren zum Widerruf die Fehleinschätzung der EuGH-Entscheidung zu einer Welle von Anwaltshaftungsprozessen führen kann. 

Flächendeckend werden wegen der CORONA-Krise Betriebe und Geschäfte geschlossen. Unsere Kooperationspartnerin, die Arbeitsrechtsexpertin und Fachanwältin für Arbeitsrecht, Silvana Dzerek, beantwortet zehn wichtige Fragen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: https://www.kanzlei-dzerek.de/corona-virus-zehn-fragen-und-antworten-fuer-arbeitgeber-und-arbeitnehmer/

Bankentrick Nr. 1: Kündigt der Kunde das Immobiliendarlehen vorzeitig, weil das Objekt verkauft wird, geschieht es, dass die Bank bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung vertraglich vereinbare Sondertilgungsrechte nicht berücksichtigt. Die Folge: Der Ablösebetrag ist deutlich zu hoch. Bankentrick Nr. 2: Kündigt die Bank den Immobilienkredit, verlangt sie zum Teil immer noch eine Vorfälligkeitsentschädigung, obwohl dies seit 2016 unzulässig ist.

Bei langlaufenden Prämiensparverträgen der Sparkassen aus den 1990er und 2000er Jahren sind die Zinsabrechnungen überwiegend falsch. Die Verbraucher können deutlich mehr an Zinsen fordern, als ihnen die Sparkassen zugesprochen haben. Es lohnt sich deshalb in aller Regel, die Verträge rechtlich und rechnerisch prüfen zu lassen. Zudem hat der Bundesgerichtshof die Möglichkeiten der Kreditinstitute eingeschränkt, sich vorzeitig durch Kündigung aus den gut verzinsten Verträgen zum Schaden der Verbraucher zu verabschieden.

Gleich in zwei Fällen an einem Tag hat der 12. Senat des Oberlandesgerichts Köln am 29.08.2019 bankfreundliche Urteile der Vorinstanzen zum Widerruf von Immobiliendarlehen geändert und die nachträgliche Widerrufsmöglichkeit bejaht. Die von Rechtsanwalt Strube vertretenen Verbraucher können sich nun endlich von ihren Immobiliendarlehen lösen und erhalten eine Nutzungsentschädigung.

Der Widerruf von Immobiliendarlehen treibt immer neue Blüten. Ein besonders dreistes Vorgehen der Kreissparkasse Heinsberg konnte eine von Rechtsanwalt Strube vertretene Vermietungsgesellschaft erst mit Hilfe des Oberlandesgerichts Köln stoppen. Die Kreissparkasse wollte 130.000 Euro an nach Widerruf gezahlten Raten einfach als "geschenkt" behalten. Und zusätzlich den Ablösebetrag kassieren, der zum Widerrufszeitpunkt offen war, nachdem die Rechtmäßigkeit des Widerrufs nach jahrelangem Streit gerichtlich bestätigt wurde. Begründung: Die Kunden hätten ja die Raten nach Widerruf ohne Murren und Vorbehalt weiter gezahlt, obwohl sie wussten, dazu nicht verpflichtet zu sein. 

Tausenden von Anlegern, die in den Kauf von Schiffscontainern investiert haben, drohen hohe Verluste, nachdem Mietzahlungen und Rückkäufe ausgeblieben sind. Wer Schiffscontainer auf Empfehlung von Banken und Sparkassen gekauft hat, sollte mögliche Schadensersatzansprüche umgehend prüfen lassen. Bereits 2008 gab es erste Warnhinweise in der seriösen Wirtschaftspresse, dass solche Anlagen sich nicht rechnen können.